Weshalb fühlen wir uns in Thailand so wohl? Thailand ist das Land des Lächelns. Manche sagen, dass dieses Lächeln eine aufgesetzte Maske und somit nicht ehrlich gemeint ist. Das mag für manche Thai ebenso gelten wie für viele andere Menschen auf der Welt. Bei den Thai, die wir kennen, nehmen wir deren Lächeln als aufrichtig und warmherzig wahr.
Da ist Aom, die eigentlich Ruttana heißt. Wir kennen Aom schon seit ein paar Jahren. Bei unserem ersten Aufenthalt in einer Villa auf Samui war Aom unsere Ansprechpartnerin. Eines Tages hatten wir einen Lizard, einen kleineren Waran, in der Toilette und riefen in unserer Ratlosigkeit Aom um Hilfe. Als sie mit Freunden als Unterstützung und einem kleinen Käscher bewaffnet dem Lizard entgegentrat – es war nicht ganz klar, wer eigentlich mehr Angst hatte – entschied der Lizard sich für den Rückzug. Alle waren gleichermaßen erleichtert.
Aom studierte Kunst und widmet sich seit Jahren der Inneneinrichtung von Immobilien. Sie wuchs an ihren Aufgaben, gründete ihr eigenes Business, kombinierte Villamanagement und Innendesign und führt heute mit Mitte 30 ein Team von 10 Mitarbeitern.

Aom ist eine sehr liebenswerte junge Frau, die mit ihren Katzen in ihrem kürzlich gekauften Haus lebt und sich in ihrer Freizeit um ihre Familie auf dem Festland, insbesondere um die Söhne ihres kürzlich verstorbenen Bruders, kümmert. Sie ist hilfsbereit und voller Freundlichkeit. Wir mögen ihr Lächeln sehr.
Da ist Suriyong Yo Kaewrattana oder einfach Yo, unser Lieblingsfahrer und Aoms Nachbar. Yo hat eine Frau, eine Buchhalterin in einem Hotel, und einen Sohn und steht in der Verantwortung, seine Familie durch diese schwierigen Zeiten zu bringen. Er ist ein sehr netter Mitdreißiger, der uns mehrfach aus der Patsche geholfen hat, wenn wir mal wieder aus dem Stand umziehen wollten und eine neue Bleibe brauchten.
Er kämpft sich durch diese pandemiegeprägte Zeit mit einem Höchstmaß an Flexibilität. Hauptsächlich bietet Yo einen Airport-Shuttleservice an. Er steht auch als Fahrer für Tagestrips zur Verfügung. Wenn allerdings so wenige Touristen auf der Insel sind, baut er Möbel, aus Holz und auch aus Stahl. Zusätzlich installiert und wartet er Videoüberwachungsanlagen. Bei all dem ist er immer bester Laune und lächelt viel. (Wenn Ihr mal eine Fahrer auf Samui benötigt könnt Ihr Yo einfach per WhatsApp erreichen +66 6 2849 2658)


Da ist Pong, der seinen Lebensunterhalt unter anderem mit der Vermietung von Motorrollern verdient. Es gibt viele Farang, die hier im Vermietungsmarkt mitmischen. Wo immer möglich machen wir Geschäfte mit den Thai, da wir diese Menschen unterstützen wollen, und nicht die ohnehin schon vergleichsweise wohlhabenden Farang. Pong wusste, an welchen Scootern genau wir interessiert sind und machte uns ein entsprechendes Angebot. (Pong kann unter +66 94 583 0952 erreicht werden)

Dafür trat er in massive Vorleistung und kaufte zwei neue Roller, die er uns direkt aus dem Laden vor die Tür brachte. Als besonderen Service brachte er vier brandneue ungetragene Helme mit. All das erfolgte bester Laune und mit großer Herzlichkeit. Pong ist absolut kundenorientiert. Im Gegenzug haben wir uns für dreieinhalb Monate verpflichtet und diese im Voraus komplett bezahlt.
Da ist Nah. Nah ist Mitte 50 und wir kennen sie seit Jahren. Schon bei unserem ersten Aufenthalt auf Samui haben wir uns fast täglich am Strand von Nah massieren lassen. Nah kann hervorragend massieren und müht sich mit einer Engelsgeduld durch die Verspannungen und Verkürzungen meines etwas in die Jahre gekommenen ehemaligen Astralkörpers. Quasi zur Erholung massiert sie dann Alexandra. Das geht dann dank regelmäßigen Yogas und Stretchings wie von selbst. Nah strahlt mit ihrem Lächeln Langmut und große Warmherzigkeit aus und sorgt bei uns für absolute Tiefenentspannung.

Das sind Theera und Amp, die mit ihrer Freundlichkeit und Aufmerksamkeit jeden Tag zu einem Wohlfühltag am Strand machen und uns mit ihrem strahlenden Lächeln das Gefühl des Willkommenseins geben.
Und da ist natürlich die bereits früher erwähnte Sopa, der wir einen eigenen Blog-Post widmen.
Daneben treffen wir viele freundliche und nette Menschen, deren Namen wir nicht oder noch nicht kennen. All diese liebenswerten Menschen sind abhängig vom zusammengebrochenen Tourismus und brauchen Unterstützung. Sie versuchen, irgendwie mit mehreren Jobs über die Runden zu kommen. Dennoch schenken sie uns ihr Lächeln, welches wir trotz der Masken sehen können, weil es ihre Augen erreicht. Ehrliches Lächeln.
Unter anderem deshalb fühlen wir uns in Thailand, im Land des Lächelns, so wohl.